Annäherungen an die Vitale Organisation   23. November 2010

Das “lernende Unternehmen” ist in der Wissensgesellschaft eine stimminge Beschreibung. In der gegenwärtigen Phase – wir befinden uns im Übergang zu einer Gesellschaft, in der neben dem Wissen die Nachhaltigkeit eine grosse Rolle spielen wird – wird es eine Metapher brauchen, die darüber hinauszugehen versucht. Wenn Lernen mit dem Fokus Entwicklung von Menschen eine (ungewollte) Abwertung beinhaltet, wenn Ressourcenorientierung beim Ressourcen (be)nutzen stehen bleibt, wird die Vitalität eines Unternehmens gefährdet sein.Menschen und Organisationen können nicht nicht lernen. Auch Hilflosigkeit und Resignation in Unternehmenskontexten können als Lerneffekte beschrieben werden.Es wir zukünftig darum gehen, Organisationen darin zu stärken, ihre ganz eigene Architektur so zu entwickeln und zu dynamisieren, dass ein Rahmen für Vitalität entstehen kann.

Dorothe Liebig, Berlin und Barbara Albrecht, Dornbirn

vitale-architekturen

“Dach überm Kopf”   24. Oktober 2010

Manchmal liegt die Verantwortung schlicht darin, die wahrgenommenen Möglichkeiten zur Solidarität zu nutzen. Auch wenn es nur ein kleiner Beitrag ist und längst nicht der letzte sein kann, kann es doch Menschen unterstützen und Dinge des Alltag leichter machen.Wir haben eine dieser Gelegenheiten in der Unterstützung des Projekts “Dach überm Kopf” wahrgenommen und genutzt. Dabei geht es darum Menschen in Indien dabei zu helfen, in festen Häusern statt in einfachsten Lehmhütten zu leben, in denen sie nicht mehr in einer nur schwer erträglichen Unmittelbarkeit den Widrigkeiten eines Slums und denen der Natur ausgesetzt sind. In Eigenleistung werden die Häuser gebaut, ein Verein sorgt für die Gesamtorganisation und mit dem zur Verfügung gestellten Geld werden z.B. die benötigten Materialien gekauft.In diesem Sommer konnte in Thrissur, Kerala / Indien das “Laterale House” eingeweiht werden.p1030901.jpgFotos als Eindrücke hier

Laterale-Fest “5″   27. September 2010

Anlässlich des 5. Jahrestages der Laterale GmbH hat am 25.09.2010 eine Feier im Felix-Wankel-Institut in Lindau unter dem Motto “Mobilität” stattgefunden. Neben dem festlichen Teil hatten wir auch inhaltlich Impulse  zur “Zukunft der Mobilität” (H. Hollerweger, Leiter Gesamtentwicklung Audi AG) und zur “Mobilität der Zukunft” (Dr. M. Frischmuth, Leiter Konzernsteuern Tognum AG).
Darüber hinaus hat R.H. Strozyk (Leiter “Optimierung Antriebsstrang” am Wankel-Institut  / Audi AG) uns einen kurzen Überblick über das Haus und seine Aktivitäten gegeben.

Alle drei Impulse zusammengenommen geben einen guten Überblick über die gegenwärtigen Herausforderungen  in Bezug auf unsere äußere und Mobilität als Voraussetzung für eine lebenswerte Zukunft.

In Kürze werden wir die Überlegungen und Thesen von Dr.Frischmuth an dieser Stelle zur Verfügung stellen.

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weitere Fotos hier

Die Fähigkeit mit Krisen umzugehen   27. August 2010

Der Faktor Resilienz: ein Beitrag von Dorothe Liebig, Berlin

Mit Resilienz wird in der Psychologie die innere Widerstandskraft von Menschen beschrieben. Psychisch widerstandsfähig, also resilient zu sein, bedeutet dabei nicht, Probleme und Niederlagen zu beschönigen oder Krisen zu ignorieren. Im Gegenteil: Unsicherheiten und Ängste gehören zum krisenhaftem Geschehen und brauchen Raum, damit etwas Neues entstehen kann.
Es ist der Abschied von alten Vorstellungen, das Neuorientieren und Fremdsein in der noch ungeübten Art mit der Welt umzugehen, das „Nicht mehr das Alte und Noch nicht das Neue“, das eine Krise ausmacht.
Die Resilienzforschung beschreibt verschiedene Kategorien, von denen angenommen wird, Den ganzen Beitrag lesen »

Elektroautos   12. Juli 2010

Produktion” – Die Wirtschaftszeitung für die deutsche Industrie – schreibt in der neuesten Ausgabe zum Thema Elektroautos:

Deutsche Gründlichkeit schlägt internationale Konkurrenz

Landsberg (ots) – Wenn es um Elektrofahrzeuge geht, so haben die deutschen OEMs vor allem bei der Batterietechnik noch Rückstand auf ihre ausländischen Wettbewerber. Doch beim Antrieb und Leichtbau können sie der Konkurrenz trotzen, berichtet die Wirtschaftszeitung Produktion in ihrer jüngsten Ausgabe. Um diesen Rückstand aufzuholen, wollen BMW, VW & CO. ihre mit Hilfe von Joint Ventures und neuen Materialkonzepten entwickelten Elektroautos ins internationale Rennen schicken. Am Ende wird wohl der Markt, getrieben durch den Preis, entscheiden, ob sich die deutsche Gründlichkeit gegen die schnellere internationale Konkurrenz durchsetzt.
Laut Recherchen von Produktion ( www.produktion.de ) arbeiten die deutschen OEMs daran, Batterie-Know-how auch hierzulande aufzubauen. Gemeinsam mit Evonik betreibt beispielsweise Daimler die Unternehmen Li-Tec und Accumotive, die für die Herstellung von Batteriezellen beziehungsweise die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien für Autos zuständig sind. Im Smart Fortwo electric drive, der 2012 in Großserie auf den Markt kommt, soll die Technik eingesetzt werden. So geht Autoexperte Professor Karl Noreikat  davon aus, dass der Rückstand relativ schnell aufgeholt werden kann.
Bei anderen Komponenten des Elektroautos ist deutsche Technik weniger im Hintertreffen. Wenn es um Elektromotoren und Leistungselektronik geht, zählen Bosch und Continental zu den führenden Zulieferern. Continental liefert unter anderem die Steuerelektronik für Hybridfahrzeuge von Daimler und BMW sowie den Elektromotor für die Mercedes A-Klasse E-Cell. Beim Leichtbau könnten sich die deutschen OEMs laut Wirtschaftszeitung Produktion also einen Vorteil erarbeiten, denn weltweit halten die meisten Hersteller noch an konventionellen Komponenten bei der Materialauswahl fest.

12.07.2010, Originaltext “Produktion”

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© Foto S. Latt

Information zum Thema:

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Apropos Systemisch…   14. Mai 2010


Natürlich kann man sich nicht um alles und jede mögliche Perspektive kümmern. Irgendwie bleibt man irgendwie immer unvollständig und vorläufig.
Allerdings ist diese Einsicht kein Grund, bestimmte Dinge nicht doch zu tun, jeweils nach unseren Möglichkeiten. In jedem Fall sollten wir versuchen, dem zufällig Erscheinenden eine gute Gelegenheit zu geben.

 

So wie neulich: irgendwo quer gelesen und bei der Gelegenheit darauf gekommen, dass Ludwig Wittgenstein in seinen Überlegungen zwar eng naturwissenschaftlich ausgerichtet war, dennoch mir heute, etwa 90 Jahre nach der Niederschrift, sehr systemisch vorkommt wenn er schreibt:

 

 

“(…), dass kein Teil unserer Erfahrung auch a priori ist.

Alles, was wir sehen, könnte auch anders sein.

Alles, was wir überhaupt beschreiben können, könnte auch anders sein.

Es gibt keine Ordnung der Dinge a priori.”

 

Denn: “Die Grenze meiner Sprache bedeuten die Grenze meiner Welt.”

 

 

Damit sind die Möglichkeiten und die Grenzen beschrieben, mit denen wir uns auseinanderzusetzen haben. Ganz deutlich systemisch wird es dann, wenn wir eine weitere Dimension hinzunehmen, in der es dann darum geht, miteinander und in Verbindung / Beziehung zueinander die jeweiligen Perspektiven auszutauschen, um zu weiteren Möglichkeiten zu kommen.

 

Oder anders gesagt: zu weiteren guten Gelegenheiten.

 

LW



Quelle: Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus, 5.634 und 5.6.  Werkausgabe Band 1, S. 68f. Suhrkamp 1984

 

Begegnungen und Balance   26. April 2010

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Da war er wieder: der Wunsch nach eindeutiger, unerschütterbarer Wahrheit. Ein alter Bekannter, der zwar häufig um uns herum ist, hin und wieder grüßt, aber die Nähe scheut und Berührungen nicht sehr oft zulässt. Kaum ist er da, zum Greifen nah, ist er auch schon wieder fort, steht neben oder hinter uns und lässt sich dauerhaft einfach nicht fassen. Wieso bleibt er nicht, begleitet uns als Den ganzen Beitrag lesen »

Der Knoten ist geplatzt! GWS-Forum 2010   18. Januar 2010

Zwischen einem “Vieles ist möglich” und “Nichts ist unmöglich”, “Vitalen Architekturen”, der “Lust auf Zukunft” nachdem “Der Knoten geplatzt ist” und beeindruckende “Raumerlebnisse” mit “Mut zur Gestaltung”, vielleicht eines “Positive Leaderships” entstehen, bewegt sich das GWS-Forum 2010 am 25. und 26. Februar in Stuttgart an der Geno-Akademie:

“Jetzt geht es darum, den Schwerpunkt unseres Denkens zu verlagern. Nach der Erweiterung von Möglichkeitsräumen ist das Bewohnen derselben zu bedenken. Von der Mentalität des Könnens und Habens zur Mentalität des Seins zu kommen.”

Weitere Infos und die Möglichkeit sich anzumelden unter:  www.gws-netzwerk.de

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Weihnachten 09   22. Dezember 2009

Wir wünschen allen unseren Partnern, Kunden und Lesern und Leserinnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2010!

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Buchtipp   13. Dezember 2009

Falls Sie noch ein kleines, schön gestaltetes, informatives und lehrreiches Weihnachtsgeschenk in Buchform suchen, sei Ihnen ein Klassiker der Management-Literatur in erweiteter und neu gestalteter Auflage empfohlen:

Peter F. Drucker: Die fünf entscheidenden Fragen des Managements. Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2009

Die Überlegungen von Peter Drucker werden hier von renommierten  Vordenkern des Managements wie Jim Collins, James Kouzes oder Judith Rodin aufgegriffen und weitergeführt. Für alle, die in Organisationen und Unternehmen etwas gestalten und entwickeln wollen, sind diese 5 Fragen ein gutes und vielleicht sogar unverzichtbares Instrument zur Selbsteinschätzung:

• Was ist unsere Mission?
• Wer ist unser Kunde?
• Worauf legt der Kunde Wert?
• Was sind unsere Ergebnisse?
• Was ist unser Plan?

Die Gestaltung braucht manchmal den Mut, sich einfachen und fundamentalen Fragen zu stellen. Dieses sehr verständlich geschriebene Buch ist allen zu empfehlen, die sich für diese Fragen und vor allen Dingen den Antworten interessieren.

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