Montagsforum Dornbirn Sommersemester 2015   5. April 2015

Titel MoFo

 

Das Sommersemester des Montagsforums wird unter dem Titel

Begegnungen: Vergessene Vergangenheit – Ungewisse Zukunft

vom 2. März bis zum 1. Juni 2015 im Kulturhaus Dornbirn veranstaltet.


 

Nächste Veranstaltung am 13.04.2015

„Das Spiel der M√∂glichkeiten – Die Geschichte des Wissens und die bleibenden Geheimnisse“

Referent ist der Wissenschaftshistoriker an der Universität Heidelberg Prof. Dr. Ernst Peter Fischer (Kurzbiographie).

E.P. Fischer, Jahrgang 1947, ist als Naturwissenschaftler und Professor f√ľr Wissenschaftgeschichte Autor zahlreicher popul√§rer und mehrfach ausgezeichneter Sachb√ľcher. In einem seiner letzten Ver√∂ffentlichungen „Das Gro√üe Buch vom Menschen“ (Droemer, 2014) fragt er sich u.a. wie sich Vielfalt und Variantenreichtum des Lebens anders verstehen liesse, als mit dem Konzept der Evolution:

„Wenn wir von der Evolution des Lebens sprechen, dann meinen wir seine innen angelegte F√§higkeit, sich an √§u√üere Umst√§nde anzupassen. Wunderbar daran ist, dass die Wissenschaft damit begonnen hat, die dazu n√∂tigen Mechanismen und Abl√§ufe zu erfassen und zu erkl√§ren, auch wenn noch viel Details offen und zu erkunden bleiben.“

Dem Erkunden geht allerdings ein Staunen voraus, das dem Zauber des Geheimnisses folgt. In seinem Beitrag f√ľr das Montagsforum wird er sich auf sein Buch „Die Verzauberung der Welt“ (Siedler, 2014) ¬†beziehen und der darin erl√§uterten These des „vertieften Geheimnisses“:

„Die Naturwissenschaft heben das Geheimnisvolle der Welt und der Natur nicht auf. Im Gegenteil! Die Naturwissenschaften vertiefen das Geheimnis. Sie verzaubern die Welt durch die Erkl√§rung, die sie geben.“

 

Hinweis zur Ausstellungser√∂ffnung Special Olympics   2. April 2015

Text Einladung 3

 

Text Landhaus SO√Ė

Begegnung im Vorarlberg Museum   15. M√§rz 2015

NW Begegnungen

Dauer der Ausstellung: 17. Jänner bis 3. Mai 2015

vorarlberg museum

Kornmarktplatz 1

6900 Bregenz

Neulich   4. M√§rz 2015

Restaurant_Mad

Ruhe vor dem Sturm.

GWS Forum 2015   30. November 2014

Hinweis auf das GWS Forum 2015, vom 25. – 27. Februar 2015 in Oberursel

Bildschirmfoto 2014-11-03 um 09.30.33

„Vielfalt als Ressource. Unterschiedlichkeit als Unordnung. Diversit√§t als Notwendigkeit. Fremdheit als Faszination. Andersartigkeit als Angstmacher. Abwechslung als Lebenselixier. Mannigfaltigkeit als Multiplikator. Buntheit als Lebendigkeit. Vielfalt als M√∂glichkeit f√ľr Gemeinsames.

Wie nehmen wir Vielfalt wahr? Wie f√ľhlt sich Vielfalt an? Wie l√§sst sich Vielfalt gestalten?¬†Wie gehen Unternehmen mit dem Fremden,¬†dem Unangepassten, dem Widerspr√ľchlichen um? Wie wird Vielfalt in Organisationen gelebt? Wird sie genutzt? Braucht sie Grenzen?

Jenseits der bekannten Appelle wollen wir anregen, diskutieren und profitieren – f√ľr unsere Arbeit und uns selbst. Wir geben uns Zeit und Raum f√ľr den Austausch und Auseinandersetzung.
Referentinnen aus Wissenschaft, Kunst, Pädagogik, Beratung und Unternehmen ermöglichen Perspektiven und unterschiedliche Zugänge:

  • Das GWS-Forum startet am Mittwoch, den 25.02.2015, um 13:00 Uhr.¬†Pre-Workshops bieten unterschiedliche Themenzug√§nge.¬†Nach dem Er√∂ffnungsvortrag werden wir am Abend mit dem Improvisationstheater Artochange „Vielfalt im Spiegel des interaktiven Theaters erleben“.
  • Ein Impulsvortrag gibt den inhaltlichen Auftakt am Donnerstag, dem 26.02.2015.¬†¬†In nachfolgenden Workshops werden aus personen-, organisations-¬†und gesellschaftsbezogenen Blickwinkeln¬†Dimensionen von Diversit√§t intensiver bearbeitet. Nach einem¬†gemeinsamen thematischen Erfahrungsaustausch wollen wir¬†im Anschluss in musikalischem Rahmen den Abend verbringen.
  • Am Freitag, den 27.02.2015 profitieren wir aus Praxisberichten ‚Äěgelebter Diversit√§t in Unternehmen‚Äú¬†und lassen Vielfalt h√∂rbar ausklingen. Die Tagung endet am¬†Freitag mit einem Imbiss ab 13:30 Uhr.“

Anmeldungen unter GWS-Netzwerk

Hinweis auf Transfer   6. Mai 2014

Die Qualität von Beratungsleistungen steigt mit der Intensität und der Erweiterung von Kooperationen. Eine der längsten Kooperationsbeziehungen haben wir mit den KollegInnen von TRANSFER CONSULTING, die eine neue und sehr interessante Homepage haben: http://www.transfer-consulting.de . Ein wichtiges Anliegen ist die Vitalität von Organisationen. Dazu schreibt TRANSFER:

Jedes Unternehmen verf√ľgt √ľber eine buchst√§bliche und eine kulturelle Anatomie. Die eine sieht man, die andere nicht. Die eine besteht aus Geb√§uden, Schreibtischen und Organigrammen, Maschinen und Produkten. Die andere aus der Leidenschaft und dem Engagement, den Erfahrungen und Visionen, den vitalen Vernetzungen der Menschen im Unternehmen. Wahr sind sie beide.

Vitale Systeme, 2010

Transfer

Fuchsprojekt / Fuchs 3   18. April 2014

Fuchsmodell CL

 

© Constantin Latt 2014, Naturhistorisches Museum Bern

GWS Forum 2014   18. Dezember 2013

Das GWS-Forum 2014 „Wozu wir R√§ume gestalten“ findet vom 26. bis 28. Februar 2014 in Orberursel/Taunus statt:

Am Anfang steht der Raum. nicht nur der physische, objektive, materielle raum, sondern auch und gerade der mentale, subjektiv erlebte und soziale raum. Wir richten uns ein! Wir machen unsere lebens- und arbeitsr√§ume zu dem, was sie sind. Wir entwickeln Wirklichkeitsr√§ume zu m√∂glichkeitsr√§umen und umgekehrt. Wir gestalten r√§ume so, dass sie resonanz und Wirkung erzeugen. Wir fragen uns: Was macht einen Lebens- und Arbeitsraum einladend, produktiv, kreativ, lebendig, gastlich und begeisternd? Wie k√∂nnen r√§ume wirken? Wie wollen, k√∂nnen und m√ľssen wir r√§ume neu vermessen, umgestalten, verbinden, aufl√∂sen, neu- gestalten, damit sie in Zeiten des Umbruchs neue Wirkungen erzielen? Damit sich neue Perspektiven er√∂ffnen k√∂nnen?

Zum Programm / Anmeldung: gws-netzwerk.de

GWS 2014

Arbeitsf√§higkeit   31. Mai 2013

Arbeitsfaehigkeit_preview2

Ob in Arbeitsgruppen, Teams oder einfach mit den Kollegen: wir bevorzugen ohne Frage ein Klima der guten Zusammenarbeit und tun das uns Mögliche dazu, dass es entstehen kann.
Mitunter ist das nicht so leicht, wie es klingt und trotz allen pers√∂nlichen Bem√ľhens will sich der Fluss des kooperativen Arbeitens nicht einstellen.

Woran liegt¬īs? √úber den Reflex, die anderen allein verantwortlich zu machen sind wir l√§ngst hinaus, befragen uns alle gleichermassen und binden die Verh√§ltnisse der Organisation in unsere √úberlegungen mit ein. Irgendwo dazwischen (Ich – Wir – Kontext) wird die L√∂sung und der Weg liegen.

Was also sind die wesentlichsten Aspekte, die die Arbeitsf√§higkeit beg√ľnstigen?

Den ganzen Beitrag hier downloaden:  Arbeitsfähigkeit oder als eBook im iTunes Book Store

Internationales Arbeiten   22. M√§rz 2013

 

In vielen Unternehmen und damit auch in vielen einzelnen T√§tigkeiten oder Projekten wird immer mehr Gewicht auf Internationalit√§t gelegt. Aus betriebswirtschaftlichen Gr√ľnden sicher eine Notwendigkeit, muss man best√§ndig doch auf der Suche nach neuen M√§rkte und Absatzm√∂glichkeiten, sofern man einer Wachstumsstrategie folgt, was in den meisten F√§llen des Wirtschaftens der Fall sein wird. Von innen heraus stellt sich das Unternehmen – hiesig und m√∂glicherweise in der Regionalit√§t alteingesessen – deshalb die Frage, wie ein internationalisiertes Denken bei allen Mitarbeitenden bef√∂rdert werden kann, sofern es sich nicht ohnehin um polyglotte Weltenwanderer handelt.

Eine nicht leicht zu beantwortende Frage, denn es sind nicht nur sprachliche oder kommunikationstechnische H√ľrden zu √ľberwinden. Mit einer St√§rkung des Denkens und Handelns auf internationaler Ebene werden¬†daneben¬†noch eine Reihe von weiteren Aspekten ber√ľhrt, hier der Beginn einer Liste:

  • es wird die Bereitschaft gebraucht sich zu √∂ffnen und sich das Fremde √ľberhaupt vertraut¬†machen zu wollen: die F√§higkeit des ersten Schritts
  • ebenso das Einverst√§ndnis, Grenzen zu verschieben, die eigenen, die Unternehmensinternen aber auch √§u√üere oder sogar diese Grenzen zum zun√§chst Unbekannten hin: Grenzen befinden sich im permanenten Wandel und es Bedarf der F√§higkeit, die Bewegungen mitzumachen, ohne leichtfertig zu sein
  • etwas Drittes wird entstehen, weshalb Gemeinsamkeit sich selten linear, zumeist aber dialektisch verh√§lt
  • es braucht eine staunend tolerante F√§higkeit, die M√∂glichkeiten einer Kooperation zu entdecken
  • dazu m√ľssen u.U. Vorbehalte abgebaut werden, ohne sie an anderer Stelle neu zu errichten
  • au√üerdem ist der Sinn f√ľr Gegenseitigkeit und Ausgeglichenheit gefragt, also ein kollaboratives Verst√§ndnis von Gerechtigkeit, denn es ist der gemeinsamen Arbeit und dem gemeinsamen Leben auf Dauer nicht zutr√§glich, kulturhegemonial zu agieren

Weitere Aspekte m√ľssen hier folgen.

So schön wie es erscheint, Internationalisierung ist kein ideologischer Selbstzweck und wird es nicht darum gehen, die eine Welt zu erschaffen, sondern wir werden immer in vielen Welten miteinander leben. Was können diese Welten voneinander freiwillig lernen? Wo können sie sich ergänzen und voneinander profitieren? Wo ist es aber auch richtig, wichtig und lebensnotwendig, nicht um jeden Preis miteinander sondern in bester Weise und Freiheit nebeneinander zu leben. Wo liegt das gemeinsame Verständnis der guten Abgrenzung?

Oder anders gefragt: wo liegen die Grenzen der Globalisierung?