Arbeitsfähigkeit

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Ob in Arbeitsgruppen, Teams oder einfach mit den Kollegen: wir bevorzugen ohne Frage ein Klima der guten Zusammenarbeit und tun das uns Mögliche dazu, dass es entstehen kann.
Mitunter ist das nicht so leicht, wie es klingt und trotz allen persönlichen Bemühens will sich der Fluss des kooperativen Arbeitens nicht einstellen.

Woran liegt´s? Über den Reflex, die anderen allein verantwortlich zu machen sind wir längst hinaus, befragen uns alle gleichermassen und binden die Verhältnisse der Organisation in unsere Überlegungen mit ein. Irgendwo dazwischen (Ich – Wir – Kontext) wird die Lösung und der Weg liegen.

Was also sind die wesentlichsten Aspekte, die die Arbeitsfähigkeit begünstigen?

Den ganzen Beitrag hier downloaden:  Arbeitsfähigkeit oder als eBook im iTunes Book Store

Internationales Arbeiten

 

In vielen Unternehmen und damit auch in vielen einzelnen Tätigkeiten oder Projekten wird immer mehr Gewicht auf Internationalität gelegt. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen sicher eine Notwendigkeit, muss man beständig doch auf der Suche nach neuen Märkte und Absatzmöglichkeiten, sofern man einer Wachstumsstrategie folgt, was in den meisten Fällen des Wirtschaftens der Fall sein wird. Von innen heraus stellt sich das Unternehmen – hiesig und möglicherweise in der Regionalität alteingesessen – deshalb die Frage, wie ein internationalisiertes Denken bei allen Mitarbeitenden befördert werden kann, sofern es sich nicht ohnehin um polyglotte Weltenwanderer handelt.

Eine nicht leicht zu beantwortende Frage, denn es sind nicht nur sprachliche oder kommunikationstechnische Hürden zu überwinden. Mit einer Stärkung des Denkens und Handelns auf internationaler Ebene werden daneben noch eine Reihe von weiteren Aspekten berührt, hier der Beginn einer Liste:

  • es wird die Bereitschaft gebraucht sich zu öffnen und sich das Fremde überhaupt vertraut machen zu wollen: die Fähigkeit des ersten Schritts
  • ebenso das Einverständnis, Grenzen zu verschieben, die eigenen, die Unternehmensinternen aber auch äußere oder sogar diese Grenzen zum zunächst Unbekannten hin: Grenzen befinden sich im permanenten Wandel und es Bedarf der Fähigkeit, die Bewegungen mitzumachen, ohne leichtfertig zu sein
  • etwas Drittes wird entstehen, weshalb Gemeinsamkeit sich selten linear, zumeist aber dialektisch verhält
  • es braucht eine staunend tolerante Fähigkeit, die Möglichkeiten einer Kooperation zu entdecken
  • dazu müssen u.U. Vorbehalte abgebaut werden, ohne sie an anderer Stelle neu zu errichten
  • außerdem ist der Sinn für Gegenseitigkeit und Ausgeglichenheit gefragt, also ein kollaboratives Verständnis von Gerechtigkeit, denn es ist der gemeinsamen Arbeit und dem gemeinsamen Leben auf Dauer nicht zuträglich, kulturhegemonial zu agieren

Weitere Aspekte müssen hier folgen.

So schön wie es erscheint, Internationalisierung ist kein ideologischer Selbstzweck und wird es nicht darum gehen, die eine Welt zu erschaffen, sondern wir werden immer in vielen Welten miteinander leben. Was können diese Welten voneinander freiwillig lernen? Wo können sie sich ergänzen und voneinander profitieren? Wo ist es aber auch richtig, wichtig und lebensnotwendig, nicht um jeden Preis miteinander sondern in bester Weise und Freiheit nebeneinander zu leben. Wo liegt das gemeinsame Verständnis der guten Abgrenzung?

Oder anders gefragt: wo liegen die Grenzen der Globalisierung?

Spätsommer

Auch wenn der Sommer nur patchworkartig durch das Jahr gezogen ist: der Spätsommer hat begonnen, die Ferienzeit ist vorbei, das Arbeiten setzt sich fort und wieder stellen sich Fragen, die ausreichend Aufmerksamkeit brauchen und dann voranbringen. Das ist der weitere Weg und dazu allen viel Erfolg!

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Viele Lebensbereiche kommen ohne rationale Pläne aus, das Leben ereignet sich dennoch und sucht sich den Weg nach außen und nach vorn, auf dass es reifer würde.

Manchmal ist dieser Ausdruck seltsam, aber bemerkenswert. Vor einiger Zeit haben wir etwas davon auf eine CD gebracht:

ANKUNFT (now available on iTunes)

 

Was will klingen? Was sucht Resonanz? Was leuchtet? Was kommt an?

Fragen, die sich nicht im Vorüberhören beantworten lassen, wohl auch nicht durch bloßes Nachdenken.
Was aber braucht es dann, um zu einer Orientierung, zu einer Lösung und zu einer Erhörung zu kommen?

Wir brauchen anderes. Wir brauchen andere.

Um im Wechselklang mit diesen Fragen zu Antworten zu kommen, müssen wir Mut haben, auch den, uns zuzumuten. Mit dem, was wir sind, in aller Begrenztheit, mit dem, was in Kopf und Herz ist und allem, was ansonsten noch einen Ausdruck sucht.

So haben wir uns auf den Weg gemacht und ausgetauscht, was zu uns gehört, es zusammengefügt, was so noch nicht beieinander war, es ineinander fließen und werden lassen. Das alles mit der Idee, nicht nur unser Selbst zum Klingen zu bringen, sondern auch anderen Anregung für ihre Antworten zu sein .

Unsere Arbeitsüberschrift entstammt der vielleicht zentralen Erfahrung unserer Lebensphase: irgendwie schon mehr als 4 Jahrzehnte auf der Welt, freiwillig und ungefragt zu lernen, sogar schon klug am Leben geworden, doch erst jetzt ist die Zeit, anzukommen und ein Erstaunen über diese unerwartete Erfahrung als Ausgangspunkt für alles Nachfolgende zu nutzen: ANKUNFT.

Die Fragen nach Sein und Leben erscheinen für uns als die unsichtbare Verbindung zwischen der Musik und den Texten; kein neues Thema, eher alltäglich und allmenschlich und dennoch von permanenter und durchdringender Bedeutung. „Ankunft“ fasst das nach unserer Ansicht nicht nur treffend, sondern in besonderer Weise auch lebensbejahend zusammen. Genau dieses Wort wirkt mit seinem Charakter in die Musik hinein, der Geist in ihr beginnt zu leuchten oder zumindest entsteht die Ahnung, dass es möglich wäre zu erstrahlen, dass auch das manchmal so klein erscheinende Selbst glänzen kann, wenn es sich als das erkennt, was es einfach und unübersehbar ist.

Wir möchten etwas bieten für Gehör und Gehirn, die Musik wird dabei zum Trägerelement des Textes, sie wird zum Resonanzkörper für das, was die Worte anklingen wollen, die Musik vollendet den Ausdruck und hebt ihn auf.

Gleichzeitig bringt der Text die Musik zum Fliessen, macht sie kreativ, produktiv und eigen in ihrer Dynamik. In ihr zeigt sich die Freude am Neuen, Eigenen, Aufbrechenden und Ankommenden.

Vielleicht entstehen durch die Stücke Räume, die Platz schaffen für Antworten und Begegnungen mit sich selbst in einer Welt, die uns fordernd, aber im Wesen wohlwollend empfängt.

 

Wir sind:

Alfred Vogel, Musiker , Produzent und dennoch Wirtschaftspädagoge, Schlagzeuger, Gitarrist, Komponist, Studiobesitzer und  die Vielfältigkeit liebend: www.traps.at

Stefan Latt,  Erwachsenenbildner, Organisationsentwickler, Coach und fortlaufend dabei, im Ausdruck anzukommen.

 

Vor-Denken

Bevor etwas wirklich an die Öffentlichkeit kommt braucht es auch so etwas wie eine Vorentwicklung durch Vor-Denken, jeder der forscht, entwickelt, entwirft, formt oder gestaltet wird so vorgehen. 

Das Vorläufige muss Gelegenheit haben, wenigsten einen kleinen Schritt aus dem Verborgenen zu wagen, um sich entscheiden zu können, welchen Weg es gehen wird. In dieser Nische wird sich auch zeigen, ob und womit es sich zu etwas Neuem verbindet, ob es sich zu etwas anderem „aufhebt“.

Unsere Vorentwicklung findet sich unter:    LieLa.

Wir laden ein zu einem Blick hinter die Kulissen!

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Vertrauen in Organisationen

GWS – Forum 2011: Stuttgart 03./04. März in der Geno-Akademie

Wie soll der Kooperation und ein gemeinsames Entwickeln denn gelingen, wenn nicht ein bestimmtes Maß an Vertrauen zu- und aneinander besteht? Vertrauen als die selbstverständliche Wurzel und Quelle jeden Zusammenlebens, das eine zukunftsorientierte Perspektive hat.

Selbstverständlich? Umsonst? Ohne Mühe und Bemühen? Nein, Vertrauen braucht Hinwendung und Pflege, Austausch und Respekt in der Differenz, Auseinandersetzung und Diskussion, damit es über längerfristig entstehen und zur Grundlage des Lebens und Arbeitens werden kann.Das GWS Forum 2011 schafft Raum für Vertrauen in Organisationen und macht Vertrauen zum Hauptthema des diesjährigen  Treffens. Näheres zum Programm unter GWS-Netzwerk.de.

Der Weg lohnt sich, denn die Wirkungen reichen deutlich über den Moment hinaus…gws2011.jpg

„Dach überm Kopf“

Manchmal liegt die Verantwortung schlicht darin, die wahrgenommenen Möglichkeiten zur Solidarität zu nutzen. Auch wenn es nur ein kleiner Beitrag ist und längst nicht der letzte sein kann, kann es doch Menschen unterstützen und Dinge des Alltag leichter machen.Wir haben eine dieser Gelegenheiten in der Unterstützung des Projekts „Dach überm Kopf“ wahrgenommen und genutzt. Dabei geht es darum Menschen in Indien dabei zu helfen, in festen Häusern statt in einfachsten Lehmhütten zu leben, in denen sie nicht mehr in einer nur schwer erträglichen Unmittelbarkeit den Widrigkeiten eines Slums und denen der Natur ausgesetzt sind. In Eigenleistung werden die Häuser gebaut, ein Verein sorgt für die Gesamtorganisation und mit dem zur Verfügung gestellten Geld werden z.B. die benötigten Materialien gekauft.In diesem Sommer konnte in Thrissur, Kerala / Indien das „Laterale House“ eingeweiht werden.p1030901.jpgFotos als Eindrücke hier

Laterale-Fest „5“

Anlässlich des 5. Jahrestages der Laterale GmbH hat am 25.09.2010 eine Feier im Felix-Wankel-Institut in Lindau unter dem Motto „Mobilität“ stattgefunden. Neben dem festlichen Teil hatten wir auch inhaltlich Impulse  zur „Zukunft der Mobilität“ (H. Hollerweger, Leiter Gesamtentwicklung Audi AG) und zur „Mobilität der Zukunft“ (Dr. M. Frischmuth, Leiter Konzernsteuern Tognum AG).
Darüber hinaus hat R.H. Strozyk (Leiter „Optimierung Antriebsstrang“ am Wankel-Institut  / Audi AG) uns einen kurzen Überblick über das Haus und seine Aktivitäten gegeben.

Alle drei Impulse zusammengenommen geben einen guten Überblick über die gegenwärtigen Herausforderungen  in Bezug auf unsere äußere und Mobilität als Voraussetzung für eine lebenswerte Zukunft.

In Kürze werden wir die Überlegungen und Thesen von Dr.Frischmuth an dieser Stelle zur Verfügung stellen.

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weitere Fotos hier

Die Fähigkeit mit Krisen umzugehen

Der Faktor Resilienz: ein Beitrag von Dorothe Liebig, Berlin

Mit Resilienz wird in der Psychologie die innere Widerstandskraft von Menschen beschrieben. Psychisch widerstandsfähig, also resilient zu sein, bedeutet dabei nicht, Probleme und Niederlagen zu beschönigen oder Krisen zu ignorieren. Im Gegenteil: Unsicherheiten und Ängste gehören zum krisenhaftem Geschehen und brauchen Raum, damit etwas Neues entstehen kann.
Es ist der Abschied von alten Vorstellungen, das Neuorientieren und Fremdsein in der noch ungeübten Art mit der Welt umzugehen, das „Nicht mehr das Alte und Noch nicht das Neue“, das eine Krise ausmacht.
Die Resilienzforschung beschreibt verschiedene Kategorien, von denen angenommen wird, „Die Fähigkeit mit Krisen umzugehen“ weiterlesen

Elektroautos

Produktion“ – Die Wirtschaftszeitung für die deutsche Industrie – schreibt in der neuesten Ausgabe zum Thema Elektroautos:

Deutsche Gründlichkeit schlägt internationale Konkurrenz

Landsberg (ots) – Wenn es um Elektrofahrzeuge geht, so haben die deutschen OEMs vor allem bei der Batterietechnik noch Rückstand auf ihre ausländischen Wettbewerber. Doch beim Antrieb und Leichtbau können sie der Konkurrenz trotzen, berichtet die Wirtschaftszeitung Produktion in ihrer jüngsten Ausgabe. Um diesen Rückstand aufzuholen, wollen BMW, VW & CO. ihre mit Hilfe von Joint Ventures und neuen Materialkonzepten entwickelten Elektroautos ins internationale Rennen schicken. Am Ende wird wohl der Markt, getrieben durch den Preis, entscheiden, ob sich die deutsche Gründlichkeit gegen die schnellere internationale Konkurrenz durchsetzt.
Laut Recherchen von Produktion ( www.produktion.de ) arbeiten die deutschen OEMs daran, Batterie-Know-how auch hierzulande aufzubauen. Gemeinsam mit Evonik betreibt beispielsweise Daimler die Unternehmen Li-Tec und Accumotive, die für die Herstellung von Batteriezellen beziehungsweise die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien für Autos zuständig sind. Im Smart Fortwo electric drive, der 2012 in Großserie auf den Markt kommt, soll die Technik eingesetzt werden. So geht Autoexperte Professor Karl Noreikat  davon aus, dass der Rückstand relativ schnell aufgeholt werden kann.
Bei anderen Komponenten des Elektroautos ist deutsche Technik weniger im Hintertreffen. Wenn es um Elektromotoren und Leistungselektronik geht, zählen Bosch und Continental zu den führenden Zulieferern. Continental liefert unter anderem die Steuerelektronik für Hybridfahrzeuge von Daimler und BMW sowie den Elektromotor für die Mercedes A-Klasse E-Cell. Beim Leichtbau könnten sich die deutschen OEMs laut Wirtschaftszeitung Produktion also einen Vorteil erarbeiten, denn weltweit halten die meisten Hersteller noch an konventionellen Komponenten bei der Materialauswahl fest.

12.07.2010, Originaltext „Produktion“

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© Foto S. Latt

Information zum Thema:

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