Laterale Führung

In vielen Unternehmen spielt ein Thema inzwischen (wieder) eine wesentliche Rolle: die laterale Führung. Es geht also darum, Aufgaben, Projekte, Prozesse, die Organisation etc. zu steuern, ohne dass eine hierarchische Durchgriffsmöglichkeit besteht.

Für uns als Berater im Lateralsystem stellt sich die Frage, wie wir aus unserer Perspektive die Akteure unterstützen können, mit den sich ändernden Anforderungen möglichst optimal auf allen Ebenen zurecht zu kommen.

Wir möchten als „Lateralsystem“ genauer wissen, welche veränderten Anforderungen es gibt und wel

che praxisrelevanten Interventionsmöglichkeiten sinnvollerweise zu schaffen sind.

Dazu geben wir gerade eine Studie in Auftrag. Weiteres unter Lateralsystem.

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Matinee zum Thema: Was Wissen zum Fliessen bringt

Unter dieser Überschrift haben wir im Rahmen eines Projektes eine Matinee mit Dr. Christof Schmitz am 29.09.2007 veranstaltet, die von etwa 90 Führungskräften besucht wurde. Dr. Schmitz hat eine Wissensreise unternommen und die verschiedenen Stationen von 1995 bis heute in Blick genommen: wenn der Beginn des Wissensmanagement sich durch eine Aufbruchstimmung und die Hoffnung auf Nutzung brachliegenden Wissens ausgezeichnet hat, folgte ein paar Jahre nach den ersten Erfahrungen eine Desillusionierung, denn die durchaus klug angelegten Instrumente waren nicht dauerhaft praktikabel. Gerade in neuerer Zeit zeichnet sich allerdings – wiederum begünstigt durch die Arbeiten von Ikujiro Nonaka – ein Horizont ab, was im Sinne eines Knowledge Leadership sinnvollerweise zu tun wäre. U.a. geht es letztlich um die Frage, deren Antwort einen nützlichen und sehr einflussreichen Weg weist:

Kann ich jeden Tag das tun, was ich am besten kann?

C. Schmitz formulierte außerdem 6 Regeln zum erfolgreichen Wissensfluss: „Matinee zum Thema: Was Wissen zum Fliessen bringt“ weiterlesen

Transformationsenergie

Am 20. September hat an der Psychiatrischen Universitätsklink Zürich das 13. Pflegesysmposium unter dem Titel „Es ist nichts beständiger als die Unbeständigkeit“.

Neben René Schaffert, Dr. Ernst Hermann und Prof. dr. Verena Kast konnte S. Latt auch einen Beitrag über „Institutionelle Veränderungsprozesse zwischen Not und Wendig“ bei steuern. Hier der Text:

Vortrag puk
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Quelle: Janis et al: Transformationsprozesse, 2001

Symposium

 

Veranstaltungshinweis

Am 20. September 2007 wird an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich das 13. Pflegesymposium stattfinden. Thema: „Es ist nicht beständiger als die Unbeständigkeit (Kant) – Veränderungsprozesse als Herausforderung“

Als Referenten sind eingeladen:
Matthias Walser (Direktor Pflege, PUK Zürich), Dr. Ernst K. Hermann (PD Universität Basel), René Schaffert (Zürcher Hochschule Winterthur), Prof. Dr. Verena Kast (St. Gallen), Stefan Latt, der über die Prinzipien von institutionellen Veränderungsprozessen referieren wird.

Anmeldung über www.pukzh.ch