Funktionsbewusstsein und Rollenflexibilität

Im Zweifelsfall kommt es auf eine ausgeprägte Unterscheidungs- und damit auf eine Entscheidungskraft an, damit man handlungsfähig bleibt.
Gerade dann, wenn nicht alles klar und eindeutig ist, braucht es gute Orientierungen und Wegmarkierungen, um in einer unentscheidbaren Situation die passende und weiterführende Richtung zu finden. Dabei kommt es weniger auf semantischen Sophismus – um nicht zu sagen Haarspalterei – an, sondern um eine Differenziertheit, die eine Distanz begünstigt, von der aus man wieder den Wald sieht, der vorher von den Bäumen versperrt war.

Ein Modell mit dem Potenzial einer Wegmarkierung ist die Unterscheidung zwischen „Funktion und Rolle“, häufig im Alltagssprachgebrauch synomyn verwendet, praktisch vielfach allerdings ein Schlüssel zur Lösung insbesondere von Führungsproblemen. Dieses Modell bezieht sich im Kern auf Überlegungen von Waldefried Pechtl und wird in dem nachfolgend Artikel von Ulrike Pabinger beschrieben.

Artikel Funktionsbewusstsein

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