Der Faktor Resilienz: ein Beitrag von Dorothe Liebig, Berlin
Mit Resilienz wird in der Psychologie die innere Widerstandskraft von Menschen beschrieben. Psychisch widerstandsfähig, also resilient zu sein, bedeutet dabei nicht, Probleme und Niederlagen zu beschönigen oder Krisen zu ignorieren. Im Gegenteil: Unsicherheiten und Ängste gehören zum krisenhaftem Geschehen und brauchen Raum, damit etwas Neues entstehen kann.
Es ist der Abschied von alten Vorstellungen, das Neuorientieren und Fremdsein in der noch ungeübten Art mit der Welt umzugehen, das „Nicht mehr das Alte und Noch nicht das Neue“, das eine Krise ausmacht.
Die Resilienzforschung beschreibt verschiedene Kategorien, von denen angenommen wird, Den ganzen Beitrag lesen »
Zwischen einem “Vieles ist möglich” und “Nichts ist unmöglich”, “Vitalen Architekturen”, der “Lust auf Zukunft” nachdem “Der Knoten geplatzt ist” und beeindruckende “Raumerlebnisse” mit “Mut zur Gestaltung”, vielleicht eines “Positive Leaderships” entstehen, bewegt sich das GWS-Forum2010 am 25. und 26. Februar in Stuttgart an der Geno-Akademie:
“Jetzt geht es darum, den Schwerpunkt unseres Denkens zu verlagern. Nach der Erweiterung von Möglichkeitsräumen ist das Bewohnen derselben zu bedenken. Von der Mentalität des Könnens und Habens zur Mentalität des Seins zu kommen.”
Weitere Infos und die Möglichkeit sich anzumelden unter: www.gws-netzwerk.de
Falls Sie noch ein kleines, schön gestaltetes, informatives und lehrreiches Weihnachtsgeschenk in Buchform suchen, sei Ihnen ein Klassiker der Management-Literatur in erweiteter und neu gestalteter Auflage empfohlen:
Peter F. Drucker: Die fünf entscheidenden Fragen des Managements. Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2009
Die Überlegungen von Peter Drucker werden hier von renommierten Vordenkern des Managements wie Jim Collins, James Kouzes oder Judith Rodin aufgegriffen und weitergeführt. Für alle, die in Organisationen und Unternehmen etwas gestalten und entwickeln wollen, sind diese 5 Fragen ein gutes und vielleicht sogar unverzichtbares Instrument zur Selbsteinschätzung:
• Was ist unsere Mission?
• Wer ist unser Kunde?
• Worauf legt der Kunde Wert?
• Was sind unsere Ergebnisse?
• Was ist unser Plan?
Die Gestaltung braucht manchmal den Mut, sich einfachen und fundamentalen Fragen zu stellen. Dieses sehr verständlich geschriebene Buch ist allen zu empfehlen, die sich für diese Fragen und vor allen Dingen den Antworten interessieren.
Entwicklungen schreiten voran. Und basieren - zumindest im Kern - auf den Überlegungen, Auswirkungen oder Abgrenzungen dessen, was sich bisher bewährt hat. Gesprächsbedarf gibt es allenthalben, denn ohne gegenseitige Bezugnahme bleiben Fragestellungen einsam, leer und unter ihren Lösungsmöglichkeiten.
Zur Gestaltung der Zukunft gibt es gerade jetzt vieles zu besprechen, zu erfinden und zu konkretisieren. Gleichzeitig soll oder muss gespart werden. Umso wichtiger ist es, bei den Workshops, Klausuren (oder vielleicht wird man in Zukunft schlicht CSM für Creative Solution Meeting sagen) das wirklich notwendige zu besprechen, die wirklich notwendigen Verbindungen, Begegnungen und Kontakte zu ermöglichen, damit kreative Lösungen und Entwicklungen enstehen können, die bisher so noch nicht waren.
Bei der Gestaltung solcher Workshops oder Meetings kann man als Berater oder Moderator unbedacht vieles auch falsch machen. Was genau, haben wir im folgenden Artikel kurz zusammengefasst:
Was im Endeffekt scheinbar unerschütterlich ist, trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten funktioniert und dabei eher noch stärker in der Bedeutung wird, was in allen Zeiten Sicherheit vermittelt, Hoffnung gibt und auch noch für Zukünftiges inspiriert: das Netzwerk.
Klügerweise auf- und ausgebaut, gepflegt und in Ordnung gehalten, auch jenseits festgelegter Strukturen, ganz natürlich und oft mit leichter Selbstverständlichkeit. Wirksam sind Netzwerke nicht nur als Prinzip sozialen Handelns, sondern auch als wirtschaftlich-unternehmerisches Programm. Gerade in der Zeiten der zunehmenden Vernetzung z.B. im Internet scheint es angebracht und hilfreich – um den Überblick zu behalten – sich mit Erfolgsprinzipien von Netzwerken zu beschäftigen.
Prof. Elgar Fleisch von der Universität St. Gallen beschreibt im Nachfolgenden Artikel kurz und übersichtlich die wichtigsten Erfolgskriterien von Netzwerken:
Die Intelligenz der heutigen Zeit besteht darin, Dinge sinnvoll miteinander so zu verbinden, dass daraus etwas Weiteres entstehen kann.
Das ist nicht nur Chance, sondern gleichzeitig Herausforderung, denn mit der Verbindung und dem, was daraus entsteht, wird unwillkürlich auch die Frage der Steuerung von Komplexität angesprochen, ein weiteres hochaktuelles Thema.
Um sich diesen beiden Themen produktiv zuzuwenden - Verbindung und Steuerung - sind Kooperationen hilfreich und wir freuen uns, mit der aeon - group Wien eine Partnerschaft für die Umsetzung von Entwicklungsprogrammen in Organisationen zu beginnen.
Im Zweifelsfall kommt es auf eine ausgeprägte Unterscheidungs- und damit auf eine Entscheidungskraft an, damit man handlungsfähig bleibt.
Gerade dann, wenn nicht alles klar und eindeutig ist, braucht es gute Orientierungen und Wegmarkierungen, um in einer unentscheidbaren Situation die passende und weiterführende Richtung zu finden. Dabei kommt es weniger auf semantischen Sophismus - um nicht zu sagen Haarspalterei - an, sondern um eine Differenziertheit, die eine Distanz begünstigt, von der aus man wieder den Wald sieht, der vorher von den Bäumen versperrt war.
Ein Modell mit dem Potenzial einer Wegmarkierung ist die Unterscheidung zwischen “Funktion und Rolle”, häufig im Alltagssprachgebrauch synomyn verwendet, praktisch vielfach allerdings ein Schlüssel zur Lösung insbesondere von Führungsproblemen. Dieses Modell bezieht sich im Kern auf Überlegungen von Waldefried Pechtl und wird in dem nachfolgend Artikel von Ulrike Pabinger beschrieben.
Kooperation gelingt dauerhaft dort, wo es ein sicheres Gefühl von Verläßlichkeit gibt, gerade dann, wenn die Unterschiede deutlicher zum Ausdruck kommen, als das Gemeinsame. Dennoch bleibt die gemeinsame Absicht und zur Umsetzung braucht es Verbindlichkeit. Wie sie erreicht werden kann, erfordert vermutlich eine andauernde Auseinandersetzung, weil sich Kontext und Situation - einmal abgesehen von der Zeit an sich - dauernd in Bewegung befinden.
Anbei ein paar Stichworte zur Strukturierung dieser Auseinandersetzung: