Voraussetzungen zur Wirksamkeit   18. Januar 2012

Es ist sicher so, dass man nicht zu jeder Zeit in jedem Augenblick wirksam sein möchte – obwohl man es dennoch ist. Wirkung zu haben ist verbunden mit der festen Absicht, etwas bewirken zu wollen. Diese Absicht hält uns unter Spannung, denn zu Vielfältig sind bei genauerem Hinsehen die Gelegenheit, Möglichkeiten und auch Notwendigkeiten, um es sein zu können. Es gibt viele Themen, wo wir uns gefragt fühlen können, einen Beitrag zur Lösung einer Fragestellung zu liefern oder sich eines Themas überhaupt anzunehmen und eben nicht weg zu schauen. Dadurch, dass wir um Stellungnahme gefragt sind, sind wir gleichzeitig auch danach gefragt, wie wirksam wir sind und sein wollen. Wirkung geschieht nicht nur zufällig.
Wirksamkeit für sich, bezogen auf die eigene Person ist attraktiv. Und damit anziehend und erstrebenswert. Unwirksamkeit hat die Nähe zum Gefühl des Scheiterns und ist von daher weniger wünschenswert, wenngleich viele Lernpotenziale darin steckten (ich behaupte sogar, dass im Scheitern die schnellste und nachhaltigste Form des Lernens liegt, wenngleich die Unangenehmste und nur unter der Bedingung, dass man diese Phase aushält und daraus lernen will).

Will die einzelne Person allerdings voran kommen und sich Vorstellungen erfüllen oder sollen gute Begegnungen so vonstatten gehen, dass die Person selbst die Dinge mitgestalten kann und von daher wirksam wird,  wäre im Vorfeld durchaus zu überlegen, was denn wesentliche Voraussetzungen zur Wirksamkeit sind:   >Timing<

  • Die zu bevorzugende Haltung ist, um die jeweiligen Stärken zu wissen, sie zu betonen und auch zu nutzen. Das gilt für die eigenen Stärken und für die der anderen. Interessanterweise ist es in unseren Kulturkreis eine ernstzunehmende Frage der Balance davon nicht zu viel zu wissen, sie zu sehr zu betonen, denn das wird selten als nützliche Kraft verstanden. Eine zu große Bescheidenheit allerdings wird ebenso als eigentlich kraftlos empfunden. Deshalb scheint es mir von Bedeutung zu sein, die Grundhaltung zu haben und die Balance zu halten, damit die Kraft der Stärke tatsächlich wirksam werden kann.
  • Gut ist es, die eigenen Interessen und Ziele zu kennen und sie absichtsvoll zu verfolgen. Angesichts der Wirksamkeit sind Absichten im Zweifelsfall auch zu setzen, ansonsten bleibt sowohl die Wirkung als auch das Erreichen von Zielen fast zufällig und im Besten Fall glücklich, möglicherweise einhergehend mit mäandrierender Modifikation dessen, was das Ziel ist, hier eher einem Opportunismus folgend als kluger Anpassung.
  • Um wirksam zu sein, ist die Kraft der Vorstellung nötig. Ohne Bilder dessen, was sein soll, keine Ausstrahlung, die Wirkung hat. Denn die Richtung fehlt und wiederum ist der Zufälligkeit Tür und Tor geöffnet. Ist die Vorstellungskraft noch zu schwach, sollte sie trainiert werden, z.B. durch bewusstes Träumen, durch konsequente Beobachtung des eigenes Weges und des weiteren Verlaufs und einer Schärfung der enthaltenen Konsequenzen. Auch wenn es meist nicht auf der Hand liegt und nicht leicht zu formulieren ist – fühlen lässt es sich leichter -, eine Klarheit darüber, wofür ich stehe und wofür ich bekannt sein möchte, was also meine “Mission” sein könnte, hilft der Vorstellungskraft und macht sie greifbarer.
  • Diese Klarheit und Kraft führt führt zu weiteren Punkten, nämlich zu Wille und Entschiedenheit. Wahrscheinlich lassen sich die Fragen meistens leichter stellen, als eine Antwort geben: Was will ich? Zu was bin ich entschieden? Allerdings, nur weil es schwierig ist, kommen wir an diesen Fragen nicht vorbei, wollen wir handlungsfähig und wirksam sein.
    Bei genauerer Betrachtung handelt es sich hier auch nicht um die eine gültige Antwort, sondern eher um eine permanente Frage, die dadurch, dass sie sich dauernd und fast unbeeindruckt von früheren Überlegungen stellt, uns vor allem in der Abgrenzung (ich weiß was ich nicht will) den für uns möglichen Weg weist. Wenn wir denn wollen und dazu entschieden sind.
  • Eine weitere Voraussetzung der Wirksamkeit liegt im weiteren Umfeld der Entschiedenheit, den zu ihr gehört auch die Entscheidungsfreude. Diese Freude findet das rechte Maß zwischen Nachdenklichkeit und Risikobereitschaft. In beinahe jeder Situation und wiederum abhängig von der langfristigen Absicht ist die Balance neu zu finden und es bedarf eines ausgewogenen Gefühls zur Situation. Wenn wir schon beim Thema Entscheidung sind, ist die Frage nach der Urteilskraft nicht mehr fern, den sie hat erheblichen Einfluß darauf, wie Situationen eingeschätzt und eingeordnet werden müssten und vor allem, welche Schlussfolgerung zu ziehen ist. Die Umsetzung der Schlüsse hat mit Formen eines bestimmten und planvollen Agierens  zu tun, was wiederum eine Wirkung zur Folge hat.
  • Konsequenz

“Do what you can with what you…   27. Dezember 2011

…have wherever you are!”

Mit dieser Haltung arbeiten unsere Kollegen der AEON CONSULTING GROUP sehr nah an konkreten Situationen und an Prozessen der täglichen Arbeit. Dabei verfolgen sie mit erfahrenen ExpertInnen und einem komplementären Beratungsansatz für Transformationsprozesse und verbinden wirkungsvoll Aspekte des Industrial Managements mit denen des Organizational Developments. Die Arbeit mit und der Respekt vor Unterschieden prägen diesen Ansatz in der Arbeit in internationalen Kundenprojekten.

Uns verbindet eine inzwischen mehrjährige Kooperation und wir möchten an dieser Stelle aufmerksam auf das AEON-Programm 2012 machen, dass höchst interessante und weiterführende Expertinnen-Workshops, praxisorientierte LAB´s, Trainings und umfassendere Entwicklungsprogramme enthält: >das online-Programm<

Wir freuen uns sehr, hier mitarbeiten zu können!

Resonanz   20. Oktober 2011

Kulturdimensionen in Organisationen

von Dorothe Liebig

Wenn die  Vitalität und Innovationskraft eines Unternehmens in den Blick genommen wird, spielt neben Produkten, Prozessen  und Strukturen noch eine andere Dimension eine bedeutende  Rolle.  Diese  Dimension erscheint auf den ersten Blick einfach und oft auch weniger relevant  als die großen Sachthemen, mit denen wir  es in Unternehmen zu tun haben. Und doch ist  es aus meiner Sicht gerade diese menschliche Dimension, die es in den Blick zu nehmen gilt, wenn wir uns mit der Lebenskraft von Organisationen beschäftigen wollen.

Die Vitalität  einer Organisation wird von ihrer analogen Kultur geprägt

Menschen sind sinnliche Wesen. Von der menschlichen Seite her betrachtet sind Unternehmen Gespräche. Sie sind  im besten Fall Den ganzen Beitrag lesen »

Spätsommer   10. September 2011

Auch wenn der Sommer nur patchworkartig durch das Jahr gezogen ist: der Spätsommer hat begonnen, die Ferienzeit ist vorbei, das Arbeiten setzt sich fort und wieder stellen sich Fragen, die ausreichend Aufmerksamkeit brauchen und dann voranbringen. Das ist der weitere Weg und dazu allen viel Erfolg!

NuJazzPoetry   16. Juli 2011

Viele Lebensbereiche kommen ohne rationale Pläne aus, das Leben ereignet sich dennoch und sucht sich den Weg nach außen und nach vorn, auf dass es reifer würde.

Manchmal ist dieser Ausdruck seltsam, aber bemerkenswert. Vor einiger Zeit haben wir etwas davon auf eine CD gebracht:

ANKUNFT (now available on iTunes)

 

Was will klingen? Was sucht Resonanz? Was leuchtet? Was kommt an?

Fragen, die sich nicht im Vorüberhören beantworten lassen, wohl auch nicht durch bloßes Nachdenken.
Was aber braucht es dann, um zu einer Orientierung, zu einer Lösung und zu einer Erhörung zu kommen?

Wir brauchen anderes. Wir brauchen andere.

Um im Wechselklang mit diesen Fragen zu Antworten zu kommen, müssen wir Mut haben, auch den, uns zuzumuten. Mit dem, was wir sind, in aller Begrenztheit, mit dem, was in Kopf und Herz ist und allem, was ansonsten noch einen Ausdruck sucht.

So haben wir uns auf den Weg gemacht und ausgetauscht, was zu uns gehört, es zusammengefügt, was so noch nicht beieinander war, es ineinander fließen und werden lassen. Das alles mit der Idee, nicht nur unser Selbst zum Klingen zu bringen, sondern auch anderen Anregung für ihre Antworten zu sein .

Unsere Arbeitsüberschrift entstammt der vielleicht zentralen Erfahrung unserer Lebensphase: irgendwie schon mehr als 4 Jahrzehnte auf der Welt, freiwillig und ungefragt zu lernen, sogar schon klug am Leben geworden, doch erst jetzt ist die Zeit, anzukommen und ein Erstaunen über diese unerwartete Erfahrung als Ausgangspunkt für alles Nachfolgende zu nutzen: ANKUNFT.

Die Fragen nach Sein und Leben erscheinen für uns als die unsichtbare Verbindung zwischen der Musik und den Texten; kein neues Thema, eher alltäglich und allmenschlich und dennoch von permanenter und durchdringender Bedeutung. „Ankunft“ fasst das nach unserer Ansicht nicht nur treffend, sondern in besonderer Weise auch lebensbejahend zusammen. Genau dieses Wort wirkt mit seinem Charakter in die Musik hinein, der Geist in ihr beginnt zu leuchten oder zumindest entsteht die Ahnung, dass es möglich wäre zu erstrahlen, dass auch das manchmal so klein erscheinende Selbst glänzen kann, wenn es sich als das erkennt, was es einfach und unübersehbar ist.

Wir möchten etwas bieten für Gehör und Gehirn, die Musik wird dabei zum Trägerelement des Textes, sie wird zum Resonanzkörper für das, was die Worte anklingen wollen, die Musik vollendet den Ausdruck und hebt ihn auf.

Gleichzeitig bringt der Text die Musik zum Fliessen, macht sie kreativ, produktiv und eigen in ihrer Dynamik. In ihr zeigt sich die Freude am Neuen, Eigenen, Aufbrechenden und Ankommenden.

Vielleicht entstehen durch die Stücke Räume, die Platz schaffen für Antworten und Begegnungen mit sich selbst in einer Welt, die uns fordernd, aber im Wesen wohlwollend empfängt.

 

Wir sind:

Alfred Vogel, Musiker , Produzent und dennoch Wirtschaftspädagoge, Schlagzeuger, Gitarrist, Komponist, Studiobesitzer und  die Vielfältigkeit liebend: www.traps.at

Stefan Latt,  Erwachsenenbildner, Organisationsentwickler, Coach und fortlaufend dabei, im Ausdruck anzukommen.

 

Internationales Arbeiten   2. Juni 2011

In vielen Unternehmen und damit auch in vielen einzelnen Tätigkeiten oder Projekten wird immer mehr Gewicht auf Internationalität gelegt. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen sicher eine Notwendigkeit, muss man beständig doch auf der Suche nach neuen Märkte und Absatzmöglichkeiten, sofern man einer Wachstumsstrategie folgt, was in den meisten Fällen des Wirtschaftens der Fall sein wird. Von innen heraus stellt sich das Unternehmen – hiesig und möglicherweise in der Regionalität alteingesessen – deshalb die Frage, wie ein internationalisiertes Denken bei allen Mitarbeitenden befördert werden kann, sofern es sich nicht ohnehin um polyglotte Weltenwanderer handelt.

Eine nicht leicht zu beantwortende Frage, denn es sind nicht nur sprachliche oder kommunikationstechnische Hürden zu überwinden. Mit einer Stärkung des Denkens und Handelns auf internationaler Ebene werden daneben noch eine Reihe von weiteren Aspekten berührt, hier der Beginn einer Liste:

 

  • es wird die Bereitschaft gebraucht sich zu öffnen und sich das Fremde überhaupt vertraut machen zu wollen: die Fähigkeit des ersten Schritts
  • ebenso das Einverständnis, Grenzen zu verschieben, die eigenen, die Unternehmensinternen aber auch äußere oder sogar diese Grenzen zum zunächst Unbekannten hin: Grenzen befinden sich im permanenten Wandel und es Bedarf der Fähigkeit, die Bewegungen mitzumachen, ohne leichtfertig zu sein
  • etwas Drittes wird entstehen, weshalb Gemeinsamkeit sich selten linear, zumeist aber dialektisch verhält
  • es braucht eine staunend tolerante Fähigkeit, die Möglichkeiten einer Kooperation zu entdecken
  • dazu müssen u.U. Vorbehalte abgebaut werden, ohne sie an anderer Stelle neu zu errichten
  • außerdem ist der Sinn für Gegenseitigkeit und Ausgeglichenheit gefragt, also ein kollaboratives Verständnis von Gerechtigkeit, denn es ist der gemeinsamen Arbeit und dem gemeinsamen Leben auf Dauer nicht zuträglich, kulturhegemonial zu agieren

Weitere Aspekte müssen hier folgen.

So schön wie es erscheint, Internationalisierung ist kein ideologischer Selbstzweck und wird es nicht darum gehen, die eine Welt zu erschaffen, sondern wir werden immer in vielen Welten miteinander leben. Was können diese Welten voneinander freiwillig lernen? Wo können sie sich ergänzen und voneinander profitieren? Wo ist es aber auch richtig, wichtig und lebensnotwendig, nicht um jeden Preis miteinander sondern in bester Weise und Freiheit nebeneinander zu leben. Wo liegt das gemeinsame Verständnis der guten Abgrenzung?

 

Oder anders gefragt: wo liegen die Grenzen der Globalisierung?

 

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Cultural Leadership   20. März 2011

Jedes Unternehmen verfügt über eine buchstäbliche und eine kulturelle Anatomie. Die eine sieht man, die andere nicht. Die eine besteht aus Gebäuden, Schreibtischen und Organigrammen, Maschinen und Produkten. Die andere aus der Leidenschaft und dem Engagement, den Erfahrungen und Visionen, den vitalen Vernetzungen der Menschen im Unternehmen. wahr sind sie beide.

Wir befinden uns im Übergang der Wissensgesellschaft zu einer Gesellschaft, in der Nachhaltigkeit, Gesundheit und Vitalität von Menschen und Organisationen eine …

Den ganzen Artikel von Dorothe Liebig zum downloaden hier:  cultural_lead.pdf

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Vor-Denken   2. März 2011

Bevor etwas wirklich an die Öffentlichkeit kommt braucht es auch so etwas wie eine Vorentwicklung durch Vor-Denken, jeder der forscht, entwickelt, entwirft, formt oder gestaltet wird so vorgehen. 

Das Vorläufige muss Gelegenheit haben, wenigsten einen kleinen Schritt aus dem Verborgenen zu wagen, um sich entscheiden zu können, welchen Weg es gehen wird. In dieser Nische wird sich auch zeigen, ob und womit es sich zu etwas Neuem verbindet, ob es sich zu etwas anderem “aufhebt”.

Unsere Vorentwicklung findet sich unter:    LieLa.

Wir laden ein zu einem Blick hinter die Kulissen!

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Vertrauen in Organisationen   2. Februar 2011

GWS – Forum 2011: Stuttgart 03./04. März in der Geno-Akademie

Wie soll der Kooperation und ein gemeinsames Entwickeln denn gelingen, wenn nicht ein bestimmtes Maß an Vertrauen zu- und aneinander besteht? Vertrauen als die selbstverständliche Wurzel und Quelle jeden Zusammenlebens, das eine zukunftsorientierte Perspektive hat.

Selbstverständlich? Umsonst? Ohne Mühe und Bemühen? Nein, Vertrauen braucht Hinwendung und Pflege, Austausch und Respekt in der Differenz, Auseinandersetzung und Diskussion, damit es über längerfristig entstehen und zur Grundlage des Lebens und Arbeitens werden kann.Das GWS Forum 2011 schafft Raum für Vertrauen in Organisationen und macht Vertrauen zum Hauptthema des diesjährigen  Treffens. Näheres zum Programm unter GWS-Netzwerk.de.

Der Weg lohnt sich, denn die Wirkungen reichen deutlich über den Moment hinaus…gws2011.jpg

Start der 1. SCRUM – Konferenz am 31.01.2011   16. Dezember 2010

Wir möchten auf die erste SCRUM-Konferenz hinweisen, die von der Pionierbasis in der Zeit vom 31.01.2011 bis zum 10.02.2011 durchgeführt wird.    Zu zentralen Fragen der agilen Softwareentwicklung geben acht führende Experten smarte Antworten.   Neben der attraktiven inhaltlichen Ausrichtung  ist auch die Art der Durchführung sehr Interessant, handelt es hier sich um eine virtuelle Konferenz, in der die Teilnehmer direkt und online mit den Experten und miteinander diskutieren können, ohne am selben Ort sein zu müssen. Wir halten das für eine zukunftsweisende Variante der Kommunikation, die die bewährten Formen des Diskurses zeitgemäß ergänzt, eben smart und agil.                                   scrum.jpg

Die SCRUM-Konferenz 

Die Pionierbasis bringt  die führenden SCRUM-Experten an einen virtuellen, runden Tisch. Sie beantworten in 8 Online-Interviews die zentralen Fragen aus Softwareentwicklungsabteilungen.

Was sind die zentralen Fragestellungen rund um SCRUM? Die Pionierbasis hat dazu die Leiter von Softwareentwicklungsabteilungen bei …

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